16.07.2013 | Studie

Private Equity Investoren erwarten attraktives Dealumfeld im zweiten Halbjahr

Nach wie vor blickt der Großteil der Private Equity Investoren optimistisch auf die Marktentwicklung. Gegenüber 2012 planen mehr Investoren ihr Exposure in Private Equity und Immobilien zu erhöhen, stellt eine Mitte Juni veröffentlichte Umfrage von Coller Capital fest. Insbesondere im Bereich Real Estate ist der Anteil der Befragten, die ihre Allokation verringern wollen, deutlich zurückgegangen. Fast 30 % wollen ihr Exposure sogar vergrößern, rund 8 % mehr als letztes Jahr. Allerdings berichten zahlreiche Umfrageteilnehmer von wachsendem Widerstand gegen Private Equity Exposure innerhalb ihrer Organisation. Über 35 % der befragten Pensionsfonds und Stiftungen bestätigen Tendenzen einer Reduzierung ihrer Allokation.


Quelle: Coller Capital

In Ausgliederungen und Spin-Offs bieten sich der Umfrage zufolge in den kommenden zwei Jahren die attraktivsten Opportunitäten in Europa und Nordamerika. Knapp 80 & der weltweit befragten institutionellen Private-Equity-Investoren erwarten gute Möglichkeiten in diesem Marktsegment. Danach folgen Secondary Buyouts und Investitionen in notleidende Unternehmen. Insgesamt steigt der Optimismus auf dem europäischen Markt. 63 % erwarten attraktive Investmentmöglichkeiten, vor allem in Nordeuropa.


Quelle: Coller Capital

Hinsichtlich der Performance ihrer Investments sind die meisten Befragten zufrieden. Der Renditerückgang seit der Finanzkrise setzt sich allerdings fort. 2007 gaben noch 45 % ihre Private-Equity-Rendite mit über 16 % an, nun liegt der Anteil bei nur noch 13 %. An der Umfrage in Februar und März dieses Jahres haben 140 institutionelle Investoren teilgenommen, davon 60 aus Europa.

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