Private-Equity in Südamerika im Fokus
Eine aktuelle Studie über Private Equity und Exit-Möglichkeiten auf dem südamerikanischen Kontinent haben Ernst & Young und die Emerging Markets Private Equity Association (EMPEA) kürzlich veröffentlicht. Private Equity in Südamerika lebt demnach von einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Investoren und Unternehmen sowie einer starken Ausrichtung auf organisches Wachstum. Diese Mischung mache Investments in dieser Region sehr attraktiv, berichtet die Studie.
Brasilien und Mexiko stehen zusammen für zwei Drittel der abgeschlossenen Transaktionen. Ebenfalls zwei Drittel der Exits werden durch Verkäufe realisiert, rund ein Viertel durch Börsengänge.
Die realisierten IRRs sind dabei rund doppelt so hoch wie bei vergleichbaren Transaktionen in den entwickelten Märkten, getrieben durch die Branchen Konsumgüter und Technologie.
Quelle: Ernst & Young
Rund 80 % der Wertsteigerungen werden durch internes Wachstum generiert. Deshalb zeigen sich Investoren mit hohem Management-Know-How und langfristiger Perspektive am erfolgreichsten. Da gegenwärtig erst etwa 15 % des globalen Fundraising auf die Emerging Markets entfallen, rechnet Ernst & Young mit weiter zunehmender Aktivität.
Quelle: Ernst & Young