18.07.2011 | Studie

Private Equity in Emerging-Markets

Eine Studie der Investmentfirma Rising STAR geht der Frage nach, ob Investments in Emerging Markets eine kurzlebige Gelegenheit oder ein säkulares Thema sind. Die Publikation, die Ende Juni veröffentlicht wurde, skizziert den globalen Status Quo von der Reformträgheit der Industrienationen zum wachsenden, globalen Einfluss der Schwellenländer und widmet sich dann umfassend den Erfolgsgrundlagen für Investments in Emerging Markets. Demnach lieferten Eigenkapitalanlagenden den besten Schutz vor Krisen und Inflation, während Mezzanine, vorrangiges Fremdkapital oder Anleihen in Krisen zumeist herbe Verluste bescherten.


Quelle: Rising STAR (2011)

Geografische Diversifikation in Schwellenländern sowie über die verfügbaren
Anlageklassen war der Studie zufolge die richtige Herangehensweise um von der generell positiven Entwicklung der Märkte zu profitieren. Investoren die nur in Eigenkapital von Unternehmen investiert waren und völlig auf Anleihen verzichteten haben, haben die Krisen der 90er am besten überstanden.


Quelle: Rising STAR (2011)

Die Bedeutung der Schwellenländer für Private-Equity-Transaktionen hat seit 2005 stetig zugenommen. Im Jahr 2009 sind die Schwellenländer erstmals auf einen Anteil von 30% an den weltweiten Transaktionen gekommen, ein historischer Höchstwert. Das Volumen der Schwellenländer entwickelte sich während der ersten sechs Jahre der Aufzeichnungen nur wenig und erzielte ein Wachstum von lediglich 3,1% p.a.. Von 2005 bis 2009 steigerte sich das Volumen jedoch auf ein jährliches Wachstum von 28,5%.

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