26.05.2004 | 

Private Equity im ersten Quartal um 15 Prozent schwächer

Die Private Equity-Investitionen in Unternehmen und Fonds sind im ersten Quartal 2004 gegenüber dem Vorjahresquartal um 15 Prozent auf 521,4 Millionen Euro gesunken. ?Erfahrungsgemäß ist das erste Quartal immer das schwächste eines Jahres?, erläuterte der Vorstandsvorsitzende des Bundesverband deutscher Kapitalbeteiligungsgesell-schaften ? German Venture Capital Association e. V. (BVK), Thomas W. Kühr, das Ergebnis in Berlin. Das Venture Capital-Segment habe sich erfreulich entwickelt, wohingegen die Zahl der Buy-Out-Transaktionen relativ gering gewesen sei.

Von der gesamten Investitionssumme flossen 514,1 Mio. Euro direkt in Unternehmen, 7,3 Mio. Euro in Fonds. Die Investitionsstruktur zeigt nach Darstellung des BVK eine deutliche Belebung im Venture Capital-Segment. Die Entwicklung der Bruttoinvestitionen nach Finanzierungsphasen zeige, dass Buy-Outs (250,4 Mio. ?) mit 49 % nach wie vor dominierten. Expansionsfinanzierungen profitierten von einigen großen Finanzierungsrunden und erreichten mit 174,5 Mio. ? den höchsten Wert seit dem 2. Quartal 2002.

Für den weiteren Verlauf des Jahres erwartet der BVK eine moderate Steigerung der Investitionstätigkeiten. ?Wir rechnen im wesentlichen mit einer anhaltenden Dominanz der Buy outs. Aber auch im Venture Capital-Segment, insbesondere Early Stage, steckt noch Steigerungspotenzial?, sagte BVK-Geschäftsführer Holger Frommann.

 

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