16.02.2007 | Studie

Private Equity Fonds investieren 50 Mrd. Euro in Deutschland im Jahr 2006

In einer aktuellen Studie hat Ernst & Young den deutschen Private Equity Markt (Buy-outs und Secondary Buyouts) untersucht. Danach verzeichnete das Engagement von Finanzinvestoren in Deutschland im Jahr 2006 ein starkes Wachstum. Die Zahl der Private Equity-Transaktionen stieg um 34 Prozent von 139 (2005) auf 186 (2006). Der Wert der Private Equity-Investitionen erhöhte sich dabei um 61 Prozent von 31,6 Mrd. Euro auf 50,9 Mrd. Euro. Der Zuwachs bei den Private Equity-Transaktionen resuliert vor allem aus Aktivitäten internationaler Beteiligungsgesellschaften. Nachdem ausländische Private Equity-Gesellschaften im Vorjahr an 78 Transaktionen beteiligt waren, waren es in 2006 insgesamt 110 Deals - ein Anstieg um 41 Prozent. Die Transaktionen, an denen ausländische Finanzinvestoren beteiligt waren, hatten einen Wert von insgesamt 48,8 Mrd. Euro (2005: 31,1 Mrd. Euro).

"Deutschland ist nach wie vor ein sehr attraktives Investitionsziel für internationale PE-Gesellschaften", kommentiert Joachim Spill, Leiter des Bereichs Transaction Support bei Ernst & Young. "Der deutsche Markt ist bei weitem noch nicht ausgereizt. Er verspricht sowohl ein vergleichsweise hohes Entwicklungspotenzial als auch höhere Kapitalrenditen."

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