Private-Equity-Beteiligungen schaffen Arbeitsplätze
Die Zahl der Beschäftigten in Portfoliounternehmen von Private-Equity-Fonds steigt während der Haltedauer im Durchschnitt um 26%. Zu diesem Ergebnis kommt der Private-Equity-Dachfondsmanager Adveq in einer Erhebung unter 34 seiner europäischen Buyout- und Turnaround-Fonds. Am stärksten, mit 33% bis zum Exit, steigt die Zahl der Arbeitnehmer in Unternehmen, die von kleinen Buyout-Fonds mit einem Volumen von weniger als 500 Millionen Euro geführt werden. Turnaround-Fonds, die in vor der Insolvenz stehende Unternehmen investieren, senken der Studie zufolge die Zahl der Beschäftigten durchschnittlich um 13%, bzw. erhalten rund 87% der Arbeitsplätze.
Quelle: adveq (2012)
Die größte Zunahme konnte die Studie in Skandinavien belegen, wo die Zahl der Beschäftigten bis zum Exit um 41% stieg. Auf Platz zwei liegt Zentral- und Osteuropa mit einem Zuwachs von 32%. Isoliert betrachtet kommt die DACH-Region auf eine Steigerung der Arbeitsplätze um 20%.
Quelle: adveq (2012)
In der Folgebetrachtung ein Jahr nach der Investition zeigt sich ein ähnlich positives Bild für europäische Private-Equity-Beteiligungen. Sogar im Krisenjahr 2009 getätigte Investments kommen auf ein Beschäftigtenwachstum von 19%, in 2010 sogar auf 35%. Einzig für im Jahr 2001 getätigte Investitionen sank die Anzahl der Arbeitsplätze während der Haltedauer.