Premia sieht bei 2,75 Billionen Dollar Grenze für Hedge-Fonds
Das Chicagoer Risk Management Consulting Unternehmen Premia schätzt, dass die globale Hedge-Fonds-Industrie in den kommenden Jahren ein Volumen von 2,75 Billionen Dollar erreichen kann. Wie die Agentur Reuters berichtet, geht der Report davon aus, dass ein Wachstum über dieses Level hinaus begrenzt sein wird. Das gegenwärtige Volumen werde in einer Größenordnung zwischen 700 Milliarden und einer Billion Dollar geschätzt.
Reuters zufolge hält "Platinum Capital Management" ein Wachstum des Hedge-Fonds-Volumens bis auf 5 Billionen Dollar in 2010 für möglich. Die Direktorin Hilary Till von Premia sieht bei den Hedge-Fonds eine Grenze: "Wenn Hedge-Fonds Marktineffizienzen ausnutzen, bedeutet dies, dass andere Investoren diese Ineffizienzen beliefern. Leider können wir nicht alle von der Ausbeutung von Ineffizienzen profitieren."
Till fügte hinzu, ihre erwartete Größe von 2,75 Billonen Dollar könnte sich mit dem Wachstum der globalen Kapitalmärkte erhöhen, doch das Wachstum wäre deutlich langsamer. Auch Colin McLean, Chef-Investmentmanager von "SVM Asset Management", stimmt in der Annahme einer Wachstumsgrenze bei der Hedge-Fonds-Industrie mit Till überein. "Das ist keine skalierbare Indutrie, es ist sehr schwer, einen sehr großen Fonds über lange Zeit hinweg erfolgreich zu führen."
"Russel Mellon Caps" berichtet laut Reuters in einem Report, dass britische Pensionsfonds zurzeit weniger als ein Prozent ihres Kapitals ins Hedge-Fonds angelegt hätten.
Vergleichen Sie dazu auch unsere Meldung:
"Hedge-Fonds-Manager erwarten Vervierfachung bis 2010"
http://www.absolut-report.de/ARnewsfolder/2004/06/11/1519.php !!alte Verlinkung!!zurück