11.02.2014 | Märkte

Positiver Ausblick für M&A-Transaktionen in europäischen Schwellenländern

Das Umfeld für Mergers & Acquisitions bei Zielunternehmen in den Schwellenländern Europas hat sich 2013 etwas abgekühlt, stellt CMS in seinem Jahresbericht zum Sektor fest. Insgesamt wurden rund 2.500 Unternehmenstransaktionen registriert 2 % weniger als im Vorjahr. Das Dealvolumen sank dagegen um 19 % und lag bei 112 Mrd. Euro. Davon entfiel mit mehr als 23 Mrd. Euro der größte Anteil auf den Sektor Bergbau, Öl und Gas. Gemessen an der Zahl der Deals kommen Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor mit 19 % auf den größten Anteil.


Quelle: CMS

Die meisten Transaktionen entfielen auf russische Zielunternehmen, die rund 62 % des Volumens und 31 % aller Deals ausmachen. Auf dem zweiten Platz liegen Unternehmen aus Polen mit 14 %. Dahinter folgt die Türkei mit einem Anteil von 13 %.


Quelle: CMS

Finanzunternehmen machten rund 10 % des Marktvolumens im letzten Jahr aus. Angesichts der unverändert angespannten Lage vieler Banken in Griechenland und Teilen Osteuropas geht der Report von einem steigenden Dealvolumen in diesem Jahr aus, falls sich westeuropäische Institute entschließen sollten, sich stärker auf ihr Heimatgeschäft zu konzentrieren. Insgesamt sehen die Autoren nach zwei ruhigeren Jahren ein aktives Jahr 2014, wenn sich die Konjunktur in der Eurozone weiter stabil entwickelt und politische Risiken in den Zielregionen kalkulierbar bleiben.

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