08.05.2012 | Research

Performancetreiber von Enhanced-Commodity-Indizes

Seit 2005 wurde eine Reihe von neuen Rohstoffindizes lanciert, die gegenüber den traditionellen Varianten ein besseres Rendite-Risikoprofil generieren sollen. Dies kann durch verschiedenen Ansätze geschehen, beispielsweise eine Optimierung des Rollvorgangs der Futures oder die Auswahl von länger laufenden Fristigkeiten. Eine im Februar veröffentlichte gemeinschaftliche wissenschaftliche Arbeit von Autoren der Edhec Business School, Cass Business School und Renaissance Securities untersucht einzelne Aspekte von erweiterten Ansätzen, die für den S&P GSCI und den UBS DJCI generiert werden.
Die drei Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass die verschiedenen Ansätze für Enhanced Indexing bei Rohstoffen tatsächlich Alpha gegenüber den traditionellen Indizes generieren, welches aus verschiedenen Quellen stammt. Die Alphas liegen zwischen 1,34 % und 5,49 %, je nach Ansatz.


Quelle: Rallis, Miffre, Fuertes (2012)

Der größte Teil des Alphas wird durch längere Restlaufzeiten bei der Auswahl der Futures generiert, wobei die Outperformance nicht ausschließlich durch eine höhere Liquiditätsprämie zu erklären ist. Die neueren Indexkonzepte seien sowohl für die taktische, als auch für die strategische Asset Allocation besser geeignet, ziehen die Autoren als Fazit aus ihrer Arbeit.

Siehe zu diesem Thema auch "Performance-Analyse von aktiven Commodity-Index-Konzepten".

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