Performance von US-Stiftungen unter Vorjahresniveau - Yale schlägt Harvard
Die Anlageergebnisse der US-Universitätsstiftungen haben sich im Fiskaljahr 2012 deutlich verringert. Das durchschnittliche Ergebnis aller Stiftungen zwischen Juli 2011 und Juni 2012 betrug -0,3 %, nach +19,2 % im Vorjahr. Die großen Stiftungen schnitten wie in den letzten Jahren besser ab, sie erzielten +0,8 %. Die wegen ihrer Asset Allocation vielzitierten Top-Universitäten Harvard und Yale wichen davon deutlich ab. Während Harvard mit -0,05 % fast ein Prozent hinter dem Durchschnitt der großen Stiftungen lag, erwirtschaftete Yale ein vergleichsweise hohes Ergebnis von 4,7 %.
Quelle: Nacubo, Commonfund
Positiv auf die Ergebnisse wirkten sich Investments in Anleihen, Private Equity und Venture Capital aus. Diese Asset-Klassen lieferten Renditen von 5-10 %. Internationale Aktien verloren hingegen mehr als 10 % und ähnlich hoch waren die Verluste bei Rohstoffinvestments. Alternative Anlagestrategien lieferten im Durchschnitt Renditen um Null. Allerdings trat hier das Gefälle zwischen großen und kleinen Stiftungen mit einer Differenz von rund 4 % deutlich zu Tage.
An der diesjährigen Studie nahmen 831 Universitätsstiftungen mit einem Vermögen von 406,1 Mrd. US-Dollar teil.
Beachten Sie hierzu auch den Artikel "Yale und Harvard – Performance und Opportunitäten für institutionelle Investoren" im Absolut|report 6|2012.