25.07.2005 | 

Performance von Hedge-Fonds durch Kapitalzuflüsse gefährdet

In der Diskussion über mögliche Risiken und Gefahren durch weiter

steigende Kapitalzuflüsse in Hedge-Fonds hat das Consulting-Unternehmen

Watson Wyatt seine Zweifel an einer weiteren positiven Performance

bekräftigt. Roger Urwin, Chef der Abteilung Investment Consulting,

argumentierte nun: ?Die Möglichkeiten einiger Manager, weiterhin gute

Ergebnisse zu liefern, sind zweifelhaft, betrachtet man die Größe der

Kapitalzuflüsse.? Auch die Performance von Dach-Hedgefonds sieht Urwin

dadurch in Mitleidenschaft gezogen.

Watson Wyatt hatte im Frühjahr mit der Studie ?Capacity in the hedge

fund industry? eine Debatte über Kapazitäten und Renditegrenzen von

Hedge-Fonds ausgelöst. Auch die UBS war der Ansicht, dass es bei einer

steigenden Anzahl von Hedge-Fonds immer schwieriger werde,

Marktineffizienzen auszunutzen und damit ein möglichst hohes Alpha zu

erzielen.

Die französische Wirtschaftsakademie Edhec untermauerte kurz darauf mit

einer aktuellen Studie die Gegenthese, dass nämlich durch das weltweit

steigende Hedgefonds-Kapital die Renditen der Fonds keineswegs

gefährdet seien.

Lesen Sie dazu auch unsere Meldungen: ?Analyse: Watson Wyatt - Rasantes Wachstum bei Hedge-Fonds - Gute Manager immer schwieriger zu finden" !!alte Verlinkung!!.

Und: ?Edhec: Keine Gefahr für Hedgefonds-Renditen durch steigende Volumina? !!alte Verlinkung!!.

 

zurück