Performance von Hedge-Fonds durch Kapitalzuflüsse gefährdet
In der Diskussion über mögliche Risiken und Gefahren durch weiter
steigende Kapitalzuflüsse in Hedge-Fonds hat das Consulting-Unternehmen
Watson Wyatt seine Zweifel an einer weiteren positiven Performance
bekräftigt. Roger Urwin, Chef der Abteilung Investment Consulting,
argumentierte nun: ?Die Möglichkeiten einiger Manager, weiterhin gute
Ergebnisse zu liefern, sind zweifelhaft, betrachtet man die Größe der
Kapitalzuflüsse.? Auch die Performance von Dach-Hedgefonds sieht Urwin
dadurch in Mitleidenschaft gezogen.
Watson Wyatt hatte im Frühjahr mit der Studie ?Capacity in the hedge
fund industry? eine Debatte über Kapazitäten und Renditegrenzen von
Hedge-Fonds ausgelöst. Auch die UBS war der Ansicht, dass es bei einer
steigenden Anzahl von Hedge-Fonds immer schwieriger werde,
Marktineffizienzen auszunutzen und damit ein möglichst hohes Alpha zu
erzielen.
Die französische Wirtschaftsakademie Edhec untermauerte kurz darauf mit
einer aktuellen Studie die Gegenthese, dass nämlich durch das weltweit
steigende Hedgefonds-Kapital die Renditen der Fonds keineswegs
gefährdet seien.
Lesen Sie dazu auch unsere Meldungen: ?Analyse: Watson Wyatt - Rasantes Wachstum bei Hedge-Fonds - Gute Manager immer schwieriger zu finden" !!alte Verlinkung!!.
Und: ?Edhec: Keine Gefahr für Hedgefonds-Renditen durch steigende Volumina? !!alte Verlinkung!!.
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