Pensionskassen investieren in Private Equity und Loans
Einrichtungen der betrieblichen Altersvorsorge erhöhen angesichts des Kapitalmarktumfelds maßgeblich ihre Risikobereitschaft, stellt eine Studie von State Street und der Economist Intelligence Unit fest. Mehr als 77 % der befragten Pensionsfonds planen demnach, ihre Risikotoleranz in den kommenden drei Jahren zu erhöhen. Dabei stehen vor allem Anlagen in private Kapitalmärkte im Fokus der Anleger. 60 % der Umfrageteilnehmer geben an, ihre Allokation in Private Equity erhöhen zu wollen, ebenfalls 54 % planen ihre Darlehen- und Loan-Investments auszuweiten. Auch Hedgefondsanlagen werden zunehmend berücksichtigt. Jeder Vierte gibt an, erstmals in Single-Manager-Hedgefonds anlegen zu wollen. Weitere 29 % wollen bestehende Allokationen erhöhen.
Quelle: State Street, Economist Intelligence Unit
Darüber hinaus zeigt die Studie, dass über 80 % der Befragten planen, größere Teile ihrer Kapitalanlage wieder intern managen zu wollen. Ursächlich sind Kostenersparnis und größere Kontrolle über die Anlagepolitik. 52 % der Befragten finden ihre eigenen Interessen nicht immer in den Entscheidungen externer Manager wieder. Daher planen viele Investoren größere Inhouse-Kompetenz aufzubauen und gleichzeitig nur mit wenigen ausgewählten externen Asset Managern die Zusammenarbeit zu vertiefen und zu intensivieren.
Quelle: State Street, Economist Intelligence Unit
Die Anpassung an neue Regulierungsvorgaben sowie das effektive Management der erforderlichen Datenmengen werden als die größten internen Prioritäten gesehen.