Pensionsfonds von International Paper steigert Alternative Investments
Der Pensionsfonds des amerikanischen Papierkonzerns "International
Paper" will sein Engagement in Hedge-Fonds von derzeit fünf langfristig
auf bis zu zehn Prozent seines Portfolios erhöhen. Die
Private-Equity-Investments sollen von drei auf fünf Prozent gesteigert
werden, wie Vize-Investmentchef Bob Hunkeler in Stamford ankündigte.
Mit dieser Strategie verfolge der Pensionsfonds eine Steigerung der
Renditen. Bezüglich der Aktien- und Anleihemärkte bezweifele das
Management die Renditechancen in den kommenden Jahren.
Der Pensionsfonds des Unternehmens verwaltet zurzeit 6,5 Milliarden
US-Dollar. Für seinen Hedgefonds-Bereich will Hunkeler im kommenden
Jahr zusätzliche Manager unter Vertrag nehmen. Dabei setzt der
Pensionsfonds im Kern auf Mullti-Strategie Dach-Hedgefonds, aber auch
eine Entscheidung für mehr sektorspezifische Dachfonds ist möglich.
Gegenwärtig wird das Hedgefonds-Vermögen im Wesentlichen von dem "UBS
Global Management", der "Ramius Capital Group" und von "Blackstone"
verwaltet. Zusammen managen sie für die Pensionskasse ein Volumen von
240 Millionen Dollar.
Im Private-Equity-Bereich will der Pensionsfonds von "Internatinal
Paper" neue Investitionen bereits Ende dieses Jahres oder Anfang
kommenden Jahres eingehen. Bei einer Auswahl verschiedener Partner
sollen 15 bis 25 Millionen Dollar investiert werden. Seit der Übernahme
des Pensionsfonds von Champion vor zwei Jahren wurden keine neuen
Private-Equity-Engagements mehr eingegangen. Von besonderem Interesse
sind der Mitteilung zufolge jetzt Venture-Capital-Beteiligungen und
Buyouts.
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