12.08.2010 | Studie

Pensionsfonds setzen auf aktives und passives Asset Management

Die europäischen Pensionsfonds vertrauen bei ihrer Asset Allocation einem Mix aus aktivem und passivem Management, ebenso wie auf Alternative Investments. Dies geht aus der aktuellen "Global Pension Survey" für das zweite Quartal 2010 hervor, die von der Tilburg University, IPE und der European Pension Academy veröffentlicht wird. Demnach verfolgen 31 % passive Strategien und 58 % aktive Strategien, 22 % Buy-and-Hold-Strategien und 13 % opportunistische Ansätze. Liability Matching mit 47 %, breite Diversifikation mit 44% und streng risikobasierte Ansätze mit 38 % sind ebenfalls häufig genutzte Techniken. Außerdem sind 36 % der Ansicht, dass aktives Management in Zukunft mehr nachgefragt wird, 44 % sehen dies bei passivem Management so. 38 % gaben an, dass Alternative Investments wieder populärer werden. Bei strukturierten Produkten sehen dies nur 7 % so.


Quelle: Global Pension Survey

Innerhalb der nächsten zwölf Monate wollen 53 % eine intelligentere Asset Allocation mit weniger Herdenverhalten verfolgen. 33% suchen konsistentere Renditen, 51 % das Asset-Liability Management zu verbessern. 31 % gaben an, in diesem Zeitraum nur eine geringe Risikotoleranz an den Tag legen zu wollen.


Quelle: Global Pension Survey

Die größten Sorgen bereiten den Pensionsmanagern derzeit Zinsrisiken, die von 53 % genannt wurden, sowie Marktvolatilität und die Stabilität des Finanzsystems, die 49 % bzw. 44 % nannten.

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