Osteuropäischer Private-Equity-Markt robust
Die osteuropäische Region findet weiterhin das Interesse von Private-Equity-Investoren, berichtet die European Private Equity & Venture Capital Association (EVCA) in einer Anfang September veröffentlichten Marktstatistik für das Jahr 2011. Es wurden 941 Mio. Euro neue Mittel eingeworben, 48 % mehr als im Vorjahr. Die Investitionen fielen mit 1.244 Mio. zwar um 4,6 % geringer aus als in 2010, die Zahlen sprechen jedoch dafür, dass sich der Markt im letzten Jahr relativ unbeeindruckt von der Schuldenkrise in Europa entwickelt hat.
Quelle: EVCA
Bei der Mitteleinwerbung kamen Venture-Fonds auf 230 Mio. Euro, während 488 Mio. Euro auf Buyouts entfielen. Diese kamen bei den Investitionen auf einen Anteil von 70 %, Venture-Investitionen machten 8 % aus. Rund 50 % der getätigten Investments entfielen auf Polen, dahinter waren Ungarn und Tschechien gefragte Länder, wohingegen in den übrigen Staaten nur in sehr geringem Umfang investiert wurde. Nach Sektoren entfielen die größten Summen auf Konsumgüter und Kommunikation.
Quelle: EVCA
Exits wurden im Rahmen von 1.383 Mio. Euro Investitionswert durchgeführt. Fast das gesamte Exit-Volumen entfiel auf Trade Sales und Verkäufe an Finanzinstitutionen.