Oppenheim KAG erwartetzunehmenden Wettbewerb um institutionelle Kunden
Die Oppenheim Kapitalanlagegesellschaft (OKAG) erwartet 2006 Änderungen in der Asset Allokation institutioneller Investoren. ?Die Risikobudgets der institutionellen Anleger in Deutschland sollten im Laufe diesen Jahres wieder wachsen?, sagt Dr. Bernd Borgmeier, Chief Investment Officer und Sprecher der Geschäftsführung der OKAG. Damit sei auch eine langsame Trendwende in der Anlagestrategie zu erwarten.
Ein niedriges Zinsniveau und schwache Aktienmärkte hatten die Risikofähigkeit vieler Investoren in den letzten Jahren belastet. Allerdings zeichnet sich nun ein Ende dieser Phase ab. ?Wir erwarten, dass ein Teil der risiko- aber auch renditearmen Bondanlagen sukzessive in höherrentierlich Assetklassen überführt werden können?, so Borgmeier. Eine besondere Bedeutung misst er dabei den Alternativen Investments, d.h. Private Equity, aber auch Immobilien- und quantitativen Aktienanlagen zu.
Möglich sei eine Änderung der Asset Allokation vor allem durch die Entwicklung integrierter, dynamischer Anlagekonzepte, die ein getrenntes Management von verschiedenen Assetklassen, Währungen und Risiken ermöglicht. In einem sich auch 2006 weiter verstärkenden Wettbewerb um institutionelle Investoren seien solch komplexe, innovative Problemlösungen, neben einem guten Kundenservice, die wichtigsten Erfolgsfaktoren.
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