Net-Zero-Aktivitäten europäischer Asset Owner
Asset Owner in Europa sind zunehmend davon überzeugt, dass sie ihre Investitionen an den Zielen des Pariser Klimaabkommens ausrichten sollten. Der WWF hat in einer Umfrage die Ansichten und Aktiväten von Asset Ownern aus 12 europäischen Ländern hinsichtlich ihrer Net-Zero-Ziele zusammengestellt.
30 der 33 Befragten haben sich zum Klimaschutz bekannt. Doch die konkrete Umsetzung der langfristigen Klimaverpflichtungen in eine robuste und glaubwürdige Strategie ist herausfordernd; oft fehlt ein übergeordneter umfassender Ansatz. Zu den Herausforderungen für eine vollständige Integration von Klimafaktoren in Investitionsentscheidungen zählen u. a.: Zugang zu geeigneten, zuverlässigen und robusten Daten, standardisierte Ansätze zur Messung und für das Management von Klimafaktoren und Methoden zur Bewertung der Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf die Realwirtschaft.
Viele Investoren setzen ihre Klimaverpflichtungen mit konkreten Maßnahmen um, es ist jedoch unklar, inwieweit diese Maßnahmen mit den aus wissenschaftlicher Sicht erforderlichen Aktivitäten übereinstimmt. Die Mehrheit der Befragten legte einige oder alle klimabezogenen Aspekte offen, unter Verwendung etablierter öffentlicher Rahmenwerke wie der Taskforce on Climate-related Financial Disclosures (TCFD). Einige Investoren haben sich Net-Zero-Ziele gesetzt. Fast alle bewerten die Klimaperformance ihrer Investment-Portfolios. Zwar gibt es verschiedene Ansätze wie bspw. Temperatur-basierte Methoden, doch verwendet ein Großteil lediglich CO2-Fußabdruck-Methoden.
Der WWF empfiehlt den Investoren, übergeordnete Strategien für die Net-Zero-Transition zu entwickeln. Teil solcher Übergangspläne ist die Bewertung und Offenlegung der Klimaleistung der Portfolios, Festlegung von wissenschaftlich fundierten Netto-Null-Zielen, Implementierung von robusten Ansätzen für die Sektoren mit den größten materiellen Auswirkungen und die Entwicklung einer umfassenden Engagement-Strategie.
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