27.04.2006 | 

M.M.Warburg legt Managed-Futures-Fonds auf

M.M.Warburg & CO hat nach eigenen Aussagen einen neuen Typ von Investmentfonds entwickelt. Wie das Hamburger Privatbankhaus mitteilte, verwendet der Fonds ?Lux Alternative ? Global Invest? ein auf künstlicher Intelligenz beruhendes Handelssystem. Weit über herkömmliche Computerprogramme hinausgehend würden hier mittels eines autonomen, sich selbst organisierenden Systems miteinander kommunizierender virtueller Händler Handelsempfehlungen gewonnen und umgesetzt, heißt es in der Mitteilung.

Der seit Ende 2005 vertriebene Managed-Futures-Fonds gleiche vom Risikoansatz her einem Rentenportfolio, als Ertrag würden jedoch zweistellige Performancewerte erwartet. Der als Benchmark dienende Standard & Poors Managed Futures Index der vergangenen 24 Monate wurde um 13,3 Prozentpunkte übertroffen. Basis des Fonds ist ein Computermodell, bei dem die jeweiligen Eröffnungskurse von Aktienindizes, Renten, Rohstoffen und Devisen in ein autonomes, sich selbst organisierendes Computersystem aus 200 virtuellen Händlern je Anlagegattung fließen. Aus der von jedem einzelnen virtuellen Händler getroffenen Anlageentscheidung trifft das System unter Berücksichtigung der bisherigen Performance der virtuellen Händler eine Schlußentscheidung (Kaufen, Halten, Verkaufen), die umgesetzt wird.

Mindestanlagesumme für Erstzeichnungen sind 100.000 Euro, für Folgezeichnungen 10.000 Euro. Der Fonds wird von M.M.Warburg-LuxInvest S.A. verwaltet. Der jährliche Verwaltungsgebühr beträgt zwei Prozent, die Performance Fee 20 Prozent.

 

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