Mixed-Used-Developments als neuer Immobilientrend
In einer aktuellen Marktanalyse von Catella wird der Trend zu Mixed-Used-Developments in der Städteplanung dargestellt. Mixed-Used-Developments sind für verschiedene Bereiche genutzte Immobilien bzw. Areale. Ziel dieser Funktionsmischung ist es, die Verkehrs- und damit auch die Umweltbelastung zu reduzieren, indem Stadtviertel nicht länger in Wohn- und Arbeitsviertel getrennt werden und sich somit die Arbeitswege verkürzen. 
Quelle: Catella
Aufgrund der erhöhten Kapitalanforderungen und der längeren Planungs- und Entwicklungsphasen werden Mixed-Used-Developments als Risikoinvestments eingeordnet. Bisher sind nur wenige Investoren und Projektentwickler in diesem Bereich aktiv. Die Autoren weisen jedoch darauf hin, dass sich Mischnutzungsimmobilien zur Beimischung im Portfolio eignen. Das Risiko bestimmter Segmente wird über die verschiedenen Nutzungsbereiche diversifiziert.
Für den Erfolg von Mixed-Used-Developments ist es notwendig, auf die Harmonisierung der in einer Immobilie enthaltenen Nutzungsbereiche zu achten. So wäre beispielsweise eine Kombination von Bürogebäude und Nachtleben sinnvoll, da diese sich von der zeitlichen Nutzung ergänzen. Ein Problemfaktor bei einer vertikalen Mischnutzung ist das negative Image von sogenannten "Wohnblöcken". Dieses gilt es durch gute Vermarktung zu reduzieren.