14.07.2004 | 

Mezzanine-Fonds auf dem deutschen Markt

Die "Venture Capital Management" (VCM) hat gemeinsam mit dem Emissionshaus "BHF Private Equity Treuhand- und Beratungsgesellschaft" die beiden Mezzanine-Dachfonds auf den deutschen Markt gebracht, ein dritter ist für 2005 geplant. Der "Mezzanine Capital Europa" hat bereits 16 Millionen Euro eingesammelt, der "Mezzanine USA" 36 Millionen Dollar. Anleger können beim US-Fonds ab 50.000 Dollar einsteigen, beim Europa-Fonds ab 50.000 Euro. Das Agio liegt jeweils bei 5 Prozent. Mezzanine-Kapital ist eine Art Darlehen und vor allem für mittelständische Firmen interessant. Sie können sich damit finanzieren ohne die Mehrheit am Unternehmen an einen Investor abgeben zu müssen. Das Darlehen wird nachrangig behandelt, das heißt, geht die Firma in Konkurs, werden zuerst die anderen Darlehensgeber bedient und dann erst der Mezzanine-Kapitalgeber. ?Die Anleger überzeugt, dass drei Viertel der Erträge durch Zinseinnahmen vertraglich gesichert sind und sie laufenden Zinszahlungen ab dem zweiten Investitionsjahr einplanen können?, sagt Thomas Etzel, Geschäftsführer der "BHF Private Equity Treuhand- und Beratungsgesellschaft". Das Risiko der Dachfonds sei zudem sehr niedrig, weil das Anlagekapital auf 200 bis 300 einzelne Kredite gestreut werde. ?Auch bei einem einzelnen Mezzanine-Kredit sind die Kapitalgeber häufig in der Lage im Worst Case einen Großteil des investierten Kapitals zurückzuerhalten?, ergänz Thomas Schwartz, Geschäftsführer von VCM.

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