31.01.2005 | 

Man gibt Mehrheitsbeteiligung an Private Equity-Gesellschaft auf

Die britische Hedgefonds-Gesellschaft Man will ihre

Mehrheitsbeteiligung am Private-Equity-Unternehmen Westport aufgeben.

Man habe sich dazu entschlossen, ihre gegenwärtig 67-prozentige

Beteiligung auf unter 50 Prozent zu reduzieren, teilte ein Man-Sprecher

in London mit. Westport sei dem Erfolg des Hedgefonds-Geschäftes zum

Opfer gefallen, weil sich das erst im Jahre 2002 übernommene

Unternehmen nicht so gut entwickelt habe, wie damals erwartet worden

sei.

Man hatte mit der Mehrheitsübernahme von Westport die Absicht

verbunden, einen zusätzlichen Geschäftszweig für

Private-Equity-Dachfonds in seine Angebotspalette zu integrieren. Die

Eigentümer von Westport erhofften sich von Man eine

Vetriebsunterstützung auf dem amerikanischen Markt.

Man berichtete darüber hinaus, dass das Vermögen seiner Fonds innerhalb

der letzten drei Monate des vergangenen Jahres von 38,4 auf 42

Milliarden Dollar gestiegen sei. In dieser Zeit habe Man 10 neue Fonds

für Privatanleger aufgelegt und damit 2,2 Milliarden Dollar

eingesammelt.

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