Man gibt Mehrheitsbeteiligung an Private Equity-Gesellschaft auf
Die britische Hedgefonds-Gesellschaft Man will ihre
Mehrheitsbeteiligung am Private-Equity-Unternehmen Westport aufgeben.
Man habe sich dazu entschlossen, ihre gegenwärtig 67-prozentige
Beteiligung auf unter 50 Prozent zu reduzieren, teilte ein Man-Sprecher
in London mit. Westport sei dem Erfolg des Hedgefonds-Geschäftes zum
Opfer gefallen, weil sich das erst im Jahre 2002 übernommene
Unternehmen nicht so gut entwickelt habe, wie damals erwartet worden
sei.
Man hatte mit der Mehrheitsübernahme von Westport die Absicht
verbunden, einen zusätzlichen Geschäftszweig für
Private-Equity-Dachfonds in seine Angebotspalette zu integrieren. Die
Eigentümer von Westport erhofften sich von Man eine
Vetriebsunterstützung auf dem amerikanischen Markt.
Man berichtete darüber hinaus, dass das Vermögen seiner Fonds innerhalb
der letzten drei Monate des vergangenen Jahres von 38,4 auf 42
Milliarden Dollar gestiegen sei. In dieser Zeit habe Man 10 neue Fonds
für Privatanleger aufgelegt und damit 2,2 Milliarden Dollar
eingesammelt.
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