11.07.2005 | 

Man-Chef Fink kritisiert investierbare Hedgefonds-Indizes

Der Chef des britischen Hedgefonds-Konzerns Man Group, Stanley Fink,

hat die Zunahme der investierbaren Hedgefonds-Indizes als einen Fehler

der Hedgefonds-Industrie kritisiert. "Alle Indexprodukte, die wir

kennen, entwickeln sich deutlich schlechter als die nichtinvestierbaren

Indizes", konstatierte Fink auf der Fund Forum Konferenz in Monaco.

Investierbare Indizes tendierten zu einer Negativauswahl von

Hedge-Fonds, die über ihre Transparenz und ihre Liquidität in den Index

kommen.

Sollten die Hedge-Fonds weiterhin in dem gewohnten Tempo wachsen, so

könnte deren gesamtes Volumen in den kommenden sieben Jahren von jetzt

einer Billion auf drei Billionen Dollar steigen, sagte Fink weiter.

Seiner Einschätzung nach werden sich die institutionellen Investoren

künftig von den Dach-Hedgefonds weg zu den Single- und

Multistrategie-Fonds bewegen. Einige institutionelle Investoren könnten

sogar ihre eigenen Hedge-Fonds auflegen.

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