Man-Chef Fink kritisiert investierbare Hedgefonds-Indizes
Der Chef des britischen Hedgefonds-Konzerns Man Group, Stanley Fink,
hat die Zunahme der investierbaren Hedgefonds-Indizes als einen Fehler
der Hedgefonds-Industrie kritisiert. "Alle Indexprodukte, die wir
kennen, entwickeln sich deutlich schlechter als die nichtinvestierbaren
Indizes", konstatierte Fink auf der Fund Forum Konferenz in Monaco.
Investierbare Indizes tendierten zu einer Negativauswahl von
Hedge-Fonds, die über ihre Transparenz und ihre Liquidität in den Index
kommen.
Sollten die Hedge-Fonds weiterhin in dem gewohnten Tempo wachsen, so
könnte deren gesamtes Volumen in den kommenden sieben Jahren von jetzt
einer Billion auf drei Billionen Dollar steigen, sagte Fink weiter.
Seiner Einschätzung nach werden sich die institutionellen Investoren
künftig von den Dach-Hedgefonds weg zu den Single- und
Multistrategie-Fonds bewegen. Einige institutionelle Investoren könnten
sogar ihre eigenen Hedge-Fonds auflegen.
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