13.10.2009 | Studie

M&A-Markt für Cleantech zeigt sich krisenfest

In einer aktuellen Studie der Fachhochschule Wiesbaden und der Ventizz Private Equity AG wurden Professionals des M&A-Marktes zu der Marktsituation von Cleantech-Unternehmen befragt. Diese zeigten sich trotz der Finanzkrise krisenfest, was sich an hoher Nachrage und vergleichsweise hohen Preisen ablesen lasse. So gaben 49,9% an, dass sich die Zahl der M&A-Aktivitäten erhöht habe oder gleich geblieben sei. Die häufigsten Transaktionen liegen bei Seed- und Start-Up-Finanzierungen mit 44,1%.


Quelle: FH Wiesbaden, Ventizz

Die gezahlten Preise für Cleantech-Unternehmen lagen zwischen dem 4,8-fachen und dem 9,2-fachen des EBITDA und zeigten damit eine hohe Spannbreite und hohe Preise im Vergleich zu klassischen Branchen, worin sich laut Studie die Wachstumserwartungen in diesem Sektor spiegeln. Als vielversprechenste Sektoren innerhalb Cleantech werden Green Energy und Energieeffizienz gesehen. Größte Problemstellung ist für 31,3% die mangelnde Finanzierung. Kapital für Wachstumsinvestitionen und F&E sei in der momentanen Finanzmarktsituation nicht ausreichend vorhanden.


Quelle: FH Wiesbaden, Ventizz

Trotz der genannten Schwierigkeiten sehen die Befragten Cleantech als Wachstumssektor. Zwar werde für den Großteil der Studienteilnehmer (56,5%) die Krise noch bis 2010 anhalten, staatliche Subventionen und die Begrenztheit vieler Ressourcen ließe jedoch überdurchschnittliches Wachstum erwarten.

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