02.04.2004 | 

Luxemburg soll Zentrum für Hedge-Fonds werden

Die Investmentbranche will Luxemburg zu einem Zentrum für Hedge-Fonds ausbauen. Auf der diesjährigen Konferenz der Luxemburger Fonds-Vereinigung Alfi konstatierten die Experten, dass Luxemburg dafür über die notwendige Infrastruktur und Wissen verfügt. Gegenüber Dublin, das sich schon seit vielen Jahren mit Hedge-Fonds befasst, habe Luxemburg allerdings noch Nachholbedarf.

?Einigkeit herrschte unter den Experten, dass Hedge-Fonds das aktuelle ?Mainstream-Produkt? in der Branche sind?, berichtet die Alfi. Im vergangenen Jahr seien bereits 32 Milliarden Euro in dieser Art von Fonds verwaltet und domiziliert worden. Als große Probleme bezeichneten Teilnehmer ?der undurchsichtige Gebührendschungel und die fehlende Transparenz? bei Hedge-Fonds.

Als weiteres Hindernis für die Expansion dieses Anlagesegments wurde der ?nationale Protektionismus?  angeprangert. ?Bislang können allein institutionelle Investoren grenzüberschreitend mit diesen risikoreichen Finanzprodukten handeln. Um die Produkte einem breiten Markt zugänglich zu machen, bedarf es einer umständlichen Anpassung, z.B. an nationale Steuergesetze?, heißt es in der Alfi-Mitteilung. ?Bis es wie bei gewöhnlichen Fonds auch für Hedge-Fonds zu einer Art europäischem Pass kommt, dürften mindestens noch zehn Jahre vergehen.?

 

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