Listed-Private-Equity-Unternehmen reduzieren Leverage
Börsennotierte Private-Equity-Unternehmen haben ihren Verschuldungsgrad seit Beginn der Finanzkrise deutlich reduziert und damit ihre Flexibilität gestärkt, berichtet die in der Schweiz ansässige LPX Group. Für die Untersuchung wurden 55 Listed-Private-Equity-Gesellschaften analysiert, die zusammen ca. 80 % der Marktkapitalisierung in diesem Segment ausmachen. Demnach wiesen 19 Unternehmen eine negative Netto-Liquiditätsquote aus, die durchschnittlich -9,90 % beträgt. Ende 2008 waren es in dieser Gruppe noch durchschnittlich -18,90 %. 10 Unternehmen fallen zudem in die Gruppe der Unternehmen mit hohem Leverage. Hier beträgt die Netto-Liquiditätsquote -20,10 %, im Vergleich zu vorherigen -33,50 %.
Quelle: LPX
LPX sieht in der Reduzierung der Verschuldung eine Stärkung des Investitionspotentials und der Unabhängigkeit der Listed-Private-Equity-Gesellschaften.