Leichte Rückgänge bei europäischen Immobilientransaktionen
Der Investment Manager AEW hat in einer kurzen Marktanalyse basierend auf volkswirtschaftlichen Faktoren, Rendite, Risiko und Liquidität die Perspektiven der europäischen Immobilienmärkte untersucht. Im Mittel weisen Büroimmobilien ein besseres Rendite/Risiko-Profil auf als Logistik- und erstklassige Einzelhandelsobjekte. Für Letztere wird in den kommenden Jahren im Schnitt mit Mietsteigerungen von 2 % p.a. gerechnet, bei Büroimmobilien in erstklassigen Lagen sind es 1,3 %. Während die Neuvermietungen hier weitgehend konstant geblieben sind, hat sich der Leerstand seit 2009 nahezu halbiert. Im Logistiksegment hat die Entwicklung des Online-Handels den Abschluss neuer Mietverträge positiv beeinflusst. Für die kommenden Jahre gehen die Autoren von Mietsteigerungen von 1,1 % aus, obwohl das Volumen der derzeit im Bau befindlichen Objekte relativ niedrig ist. Die Ergebnisse basieren auf Prognosen zu 100 verschiedenen Segmenten und Standorten in 18 europäischen Staaten. 
Quelle: AEW
Im Jahr 2016 sind die Transaktionsvolumina leicht zurückgegangen, was sich auf die Auswirkungen des Brexits und der französischen Präsidentschaftswahlen zurückführen lässt. 2017 dürfte in etwa das Niveau des Vorjahres erreicht werden. Angesichts der Erholungen im Nachgang der Finanzkrise entfiel über die Hälfte der Rendite der Immobilien auf Wertsteigerungen, was sich in den kommenden fünf Jahren umkehren dürfte. Mit negativen Wertentwicklungen wird allerdings nur in wenigen Märkten gerechnet. Mit einem ansteigenden Zinsniveau ist auch davon auszugehen, dass die Renditen in moderatem Umfang für Real Estate wieder anziehen. 
Quelle: AEW
Banken haben ihre Kreditvergabe im Commercial-Real-Estate-Bereich 2016 um 11 % verringert, was sich auch in Zukunft fortsetzen dürfte. Zwar haben Versicherer und andere Investoren ihren Anteil am Kreditmarkt ausgebaut, dennoch konnten sie die Rückgänge bei den Banken nicht vollständig kompensieren.
Absolut Research analysiert institutionelle Publikumsfonds mit Fokus auf Immobilienjeden Monat in der Publikation Absolut|ranking Real Estate. Insgesamt umfassen die Absolut|rankings mehr als 13.000 institutionelle Publikumsfonds und ETFs, aufgeteilt in 27 Asset-Klassen und Marktsegmente und mehr als 110 Universen.