LBBW-Report zu Sovereign Credit Default Swaps
Eine interessante Research-Publikation mit dem Titel "Einführung in Sovereign-CDS" wurde Ende März vom LBBW Credit Research veröffentlicht. Die Broschüre beschäftigt sich ausführlich mit Credit Default Swaps zur Absicherung von Staatsanleihen und trägt damit einem durch die Griechenland-Krise neu ins Bewusstsein der Investoren gerückten Thema Rechnung. Neben der Darstellung der Grundstruktur und einem aktuellen Marktüberblick wird auf spezielle Risiken ebenso eingegangen wie auf Anwendungsgebiete und Trading-Strategien.
Quelle: LBBW Credit Research
Besondere Beachtung sollte bei Sovereign CDS der Währungsproblematik gelten, da Staaten durch Abwertung ihrer Währung ihre Schulden reduzieren können. Daher würden üblicherweise CDS auf Schulden in Fremdwährung begeben. Diese Hürde entfällt im Euro-Raum. Auch das Quanto-Risiko sei zu beachten, wenn sich CDS-Währung und Währung des Basiswertes unterscheiden.
Historische Recovery Rates
Quelle: LBBW Credit Research
Interessierte Investoren haben die Möglichkeit das Kreditrisiko-Exposure von Ländern über die SovX-Indizes des Indexanbieters Markit zu handeln. Aktiv gehandelt werden derzeit der SovX WE, der 15 westeuropäische Staaten enthält und der SovX CEEMEA, der 15 Staaten aus den Regionen Osteuropa, Nahost und Afrika enthält.