KPMG: Megatrends als Chance für Asset-Management-Industrie
In den kommenden Jahren ist mit vielen soziodemografischen Veränderungen zu rechnen, dazu gehören unter anderem Bevölkerungswachstum bei gleichzeitig steigendem Alter, zunehmende Urbanisierung und ein starkes Wachstum der Mittelklasse, vor allem in den Emerging Markets. Zusammen mit technologischem Fortschritt und in der Bedeutung steigenden Nachhaltigkeitsaspekten bedeutet dies nach einer Studie der Unternehmensberatung KPMG eine Reihe von Herausforderungen für die Asset-Management-Industrie. Die steigende Heterogenität der Anleger wird es für die Investment Manager erforderlich machen, genauer auf deren Bedürfnisse einzugehen, sowie Produkte einfacher, flexibler und transparenter zu gestalten. Dies führt zu einer stärkeren Spezialisierung einzelner Anbieter.
Quelle: KPMG
Auch müssen sich die Anbieter stärker auf die von den Vorstellungen der Baby-Boomer-Generation abweichenden Bedürfnissen der nachfolgenden Generationen einstellen. Angesichts der alternden Bevölkerung werden die Menschen zunehmend gezwungen sein, sich selbst stärker um ihre Altersvorsorge zu kümmern, was Beratung und finanzielle Bildung wichtiger macht. Erforderlich werden damit auch Investitionen in neue Service- und Produktplattformen. Für Pensionsfonds bedeutet dies zudem, durch verbessertes Risikomanagement die Planbarkeit der Erträge zu verbessern. Auf der Produktebene wird damit gerechnet, dass die bisherigen Nischengebiete nachhaltige Investments und alternative Anlagen stärker in den Mainstream der Asset-Allokation eingebunden werden.
Quelle: KPMG
Der Aufstieg der Emerging Markets erlaubt es Asset Managern, in diesen Regionen weiter zu wachsen und sich globaler aufzustellen. Dies macht es erforderlich, Organisationsstrukturen und Risikomanagement an die neuen Gegebenheiten anzupassen und auf der Suche nach den besten Talenten ihre Human-Resources-Prozesse und Arbeitsbedingungen auf die Bedürfnisse der zukünftigen Mitarbeiter einzustellen.