16.03.2010 | Studie

Kommalpha untersucht ETF-Nachfrage von institutionellen Investoren

Eine Studie über die Einschätzung des ETF-Markets durch institutionelle Investoren und Fondsberater ist Ende Februar von Kommalpha erschienen. Die Studie "Wie viele ETFs braucht der Markt" geht dabei insbesondere auf die Produktbedürfnisse der Anleger und ihrer Einschätzung zum Zeitpunkt der Marktsättigung ein. Demnach sehen 87,7% der Befragten wenig oder keinen zusätzlichen Bedarf mehr für weitere ETF-Produkte. Potential für weitere Produkte wird bei Themen (wie Rohstoffe und Alternative Investments) sowie am Aktienmarkt gesehen.


Quelle: Kommalpha

Trotz der relativ hohen Konzentration am ETF-Markt sehen 91,2% der Studienteilnehmer auch keinen oder wenig Nutzen in weiteren ETF-Emittenten. Als stärkste Effekte der ETF-Zuwächse werden die erhöhte Nachfrage von institutionellen Investoren und die Förderung des Marktwachstums genannt. 39,7% beklagen, dass die Transparenz des Marktes durch die Zunahme an Anbietern und Produkten verloren gehe.

Insgesamt geht Kommalpha davon aus, dass die Sättigung im ETF-Markt noch nicht erreicht ist, allerdings mittelfristig bevor steht. Dafür spricht auch, dass die Befragten den größten ETF-Markt USA am unattraktivsten für weitere Innovationen einschätzen, Europa und Asien hingegen noch gute Wachstumsaussichten bescheinigen.

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