Keine Gefahr für Hedgefonds-Renditen durch steigende Volumina
Die französische Wirtschaftsakademie Edhec sieht durch das wachsende
Volumen des weltweiten Hedgefonds-Kapitals keine Gefahr für die
Renditen dieser Anlageprodukte. In einer aktuellen Studie widerspricht
Edhec damit entsprechenden Einschätzungen von UBS Investment Research
und Watson Wyatt.
In den Analysen von UBS und Watson Wyatt war die Befürchtung geäußert
worden, dass es bei einer steigenden Anzahl von Hedge-Fonds immer
schwieriger werde, Marktineffizienzen auszunutzen und so ein möglichst
hohes Alpha zu erzielen. Die Kennziffer Alpha zeigt an, inwieweit ein
Fonds die Wertentwicklung eines Index übertroffen hat und bezieht auch
das Marktrisiko ein.
Dem entgegnet Edhec, es sei keinesfalls belegt, dass Hedge-Fonds den
Markt dauerhaft so stark beeinflussen könnten, damit eine Ausnutzung
von Marktineffizienzen nicht mehr möglich sei. Zudem liege der Anteil
des Alpha an der Performance von Hedge-Fonds bei nur vier Prozent.
Entscheidend sei vielmehr das systematisch gemanagte Beta, d.h. das
verdienen von Risikoprämien unterschiedlichster Art.
Lesen Sie dazu auch unseren Bericht "Analyse: Watson Wyatt - Rasantes Wachstum bei Hedge-Fonds - Gute Manager immer schwieriger zu finden" !!alte Verlinkung!! vom 30.05.2005
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