Kapitaldeckung europäischer Pensionspläne wächst
Die Kapitaldeckung der europäischen Betriebsrenten steigt wieder leicht an: Lag das durchschnittliche Niveau 2004 noch bei 66 Prozent, so wuchs dieses bis zum Jahresende 2005 auf 68 Prozent. Schlusslicht im europäischen Vergleich sind allerdings erneut die Pensionspläne deutscher Konzerne mit der größten Deckungslücke von 50 Prozent. Dies geht aus der von JPMorgan Asset Management zum siebten Mal veröffentlichten Studie "White Paper - Overview of European corporate pension plans 2006" hervor.
Für das White Paper untersuchte JPMorgan Asset Management die 132 größten Pensionspläne mit festen Leistungszusagen kontinentaleuropäischer Unternehmen, darunter 36 Unternehmen aus Deutschland. Die Verteilung des Vermögens über verschiedene Anlageklassen erfolgt bei den kontinentaleuropäischen Pensionsplänen etwa zur Hälfte in Aktien (44 Prozent) und in Renten (42 Prozent). Ein kleiner Teil der Anlagen erfolgt in Immobilien (5 Prozent). Der Anteil Alternativer Investments ist nicht gesondert ausgewiesen.
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