17.04.2004 | 

Jupiter will Hedge-Fonds über Commerzbank vertreiben

Die britische Jupiter Asset Management will ihre Hedge-Fonds über ihre Muttergesellschaft, die Commerzbank, nun auch in Deutschland anbieten. Jupiter beabsichtige, bereits bis Jahresende das Volumen seines spekulativen Portfolios um 200 Millionen Dollar auf eine Milliarde Dollar zu steigern, erklärte der Leiter des Bereichs Hedge-Fonds, Kevin Meehan, in Frankfurt. Zuvor sei die Milliarden-Marke erst für das Jahr 2007 angepeilt gewesen.

Mit dem neuen Investmentgesetz ist Deutschland nach Auffassung von Jupiter zu einem der freiesten Investmentmärkte für diesen Bereich geworden. In Großbritannien hingegen sei der Vertrieb von Hedge-Fonds an Privatanleger verboten, wie auch in Deutschland keine Singel-Hedgefonds öffentlich vertrieben werden dürfen, sondern nur in Rahmen des Private Placements.

Derzeit verwaltet Jupiter zwei Aktien-Hedge Fonds, die sich auf europäische Aktien beziehungsweise Titel aus dem Finanzsektor konzentrieren, sowie einen Dach-Hedge Fonds, berichtete Meehan weiter. Im nächsten Monat wolle die Gesellschaft einen britischen Aktien-Hedge-Fonds auflegen, weitere regionale und branchenorientierte Fonds seien in Planung.

 

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