16.08.2004 | 

Irland erlässt neue Regeln für Dach-Hedge-Fonds

Die irische Finanzaufsichtsbehörde hat neue Regelen für Dach-Hedge-Fonds erlassen. Danach darf ein Dach-Fonds nicht mehr als 20 Prozent seines Netto-Anlagevermögens in einen unregulierten Zielfonds investieren, heißt es im Änderungserlass NU 25 mit dem Titel "Funds of unregulated funds schemes". Das in die Zielfonds investierte Kapital muss von unabhängiger Seite verwaltet werden.

Im Falle, dass eine Fondsgesellschaft oder Unternehmensgruppe mehr als 40 Prozent des Dachfondsvermögens verwaltet, muss vierteljährlich ein Bericht erstellt werden, in dem genau die strategische Diversifikation dargelegt wird. Ebenso muss der Zielfonds-Manager in solchen Fällen auf Ausgabeaufschläge und Rückzahlungsgebühren verzichten.

Dach-Fonds dürfen darüber hinaus nicht in andere Dach-Fonds investieren. Zeitlich unlimitierte Fonds müssen einen Handelstag pro Monat ausweisen. Die maximale Frist zwischen Kündidung und Rückzahlung beträgt nun 95 Tage. Darüber hinaus müssen die Anleger im Anlageprospekt über Gefahren, Strategien und Hebeleffekte informiert werden.

 

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