Investments in Farmland und Agrarflächen wachsen
Wie eine Publikation von Deutsche Bank Research berichtet, sind in den letzten zehn Jahren zunehmend Investments in Farmen und Agrarflächen vorgenommen worden. Seit dem Jahr 2000 wurden nach groben Schätzungen etwa 83 Mio. Hektar an Landflächen umgesetzt, etwa 1,7 % der weltweiten Nutzfläche. Überwiegend wird in Schwellen- und Entwicklungsländern investiert. 67 % der Investitionsvolumens wurde in Afrika umgesetzt, ein Großteil in der Sub-Sahara-Region. Investitionen auf dem asiatischen Kontinent machen etwa 27 % aus, Südamerika und Ozeanien zusammen nur 6 %.
Quelle: Deutsche Bank
Die Investoren kommen selbst zunehmend aus Schwellenländern, insbesondere aus China, Indien, Brasilien und Malaysia. Investments in Agrarflächen wirtschaftsschwacher Länder bergen allerdings besondere Risiken, warnt die Deutsche Bank. Oft würden diese Investitionen zur strategischen Sicherung von Nahrung, Wasser und Biokraftstoffen vorgenommen, ein Großteil der produzierten Waren somit exportiert. Konfliktpotential bergen die sozialen und Umweltauswirkungen für die lokale Bevölkerung. Um Nutzflächen auch langfristig zu erhalten, ist ein nachhaltiges Management im Zusammenspiel mit den regionalen Gegebenheiten erforderlich, schreibt der Report.
Quelle: Deutsche Bank
Dass Investitionen notwendig sind, sei generell unbestritten. Das globale Bevölkerungswachstum und sich ändernde Nahrungsgewohnheiten der Schwellenländer machen nach Angaben der Deutschen Bank ein Produktionswachstum von 50 % bis 2050 notwendig. Dies könne nur mit privaten Investoren erreicht werden.