19.04.2007 | Report

Internationaler Währungsfonds zeigt Chancen und Risiken von Hedgefonds und Leveraged Buyouts

Der Internationale Währungsfonds (IMF) untersucht in seinem Anfang April erschienenen "Global Financial Stability Report" unter anderem die Einflüsse von Alternative Investments auf die Stabilität der Märkte. In dem Bericht wird die stärkere Institutionalisierung von Hedgefonds aufgezeigt. Außerdem gibt es eine stärkere Verflechtung zwischen Hedgefonds und Private Equity Fonds und auch Investmentfonds, die zunehmend Techniken von Hedgefonds anwenden.

Hedgefonds sorgen für zusätzliche Liquidität und Effizienz am Markt, wodurch sich die Kursschwankungen vermindern können, so der IMF. Nur in illiquideren Märkten, in denen die Fonds einen hohen Anteil am Gesamtvolumen haben, können höhere Volatilitäten entstehen. Der Report kommentiert die Regulierungsbemühungen der verschiedenen nationalen Behörden. Die Transparenz und Regulierung für Hedgefonds sollte nicht zu stark ausgedehnt werden, so der IMF. Wenn alle Marktteilnehmer sich darauf verlassen, dass die Regulierungsbehörden einen umfassenden Einblick haben, könnte dies die Marktdisziplin schwächen.

Der Report des IMF enthält einige kritische Äußerungen zum zuletzt stark gestiegenen Volumen von Leveraged Buyouts, also kreditfinanzierte Unternehmensübernahmen durch Private Equity Fonds. Durch die höhere Verschuldung der übernommenen Unternehmen steigt deren Anfälligkeit bei ökonomischen Schocks. Dies könnte bei größeren Unternehmensschieflagen zu einer Gefahr für beteiligte Banken und Investoren in verbrieften Krediten werden, so der IMF.

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