Institutionelle Investoren setzen erneut auf Alternatives und Emerging Markets
Institutionelle Investoren bauen ihr Exposure in Schwellenländeraktien und -anleihen weiter aus. Dies zeigt die Ende November veröffentlichte Studie "Asset Owner Survey Second-Half 2010" der Deutschen Bank. Für die Studie wurden 103 Institutionen mit einem Vermögen von 1.200 Mrd. US-Dollar befragt. Demnach wird zudem die Allokation in Alternative Investments und in langfristige Corporate Bonds erhöht. Die Investoren reduzieren im Gegenzug den Anteil der U.S.-Aktien.
Quelle: Deutsche Bank
Hedgefonds profitieren gemäß der Studie besonders von dem steigenden Interesse an Alternatives. Dies läge auch daran, dass Allokationen in Dach-Hedgefonds zugunsten von direkten Hedgefonds-Investments reduziert würden. Besonders hohen Kapitalzufluss erfahren die Strategien Global Macro, Special Situations, Long-Short-Equity und Distressed. Spread-Strategien wie Convertible und Merger Arbitrage werden hingegen weniger nachgefragt.
Quelle: Deutsche Bank
Ein aktuelles Thema in der Asset Allocation ist Tail Risk Hedging. 65 % der befragten Institutionen berücksichtigen Tail Risks bereits explizit in ihren Anlageentscheidungen. Aktien sind mit 55 % Nennungen diejenige Asset-Klasse, für die am häufigsten Tail Risks analysiert werden. Auf Portfolioebene wenden nur 28 % der Studienteilnehmer Tail Risk Hedging an.