Institutionelle Investoren beurteilen globale Wachstumschancen besser
Die Stimmung unter institutionellen Investoren weltweit hat sich 2013 deutlich verbessert, verglichen mit den beiden Vorjahren. Zu diesem Ergebnis kommt die Economist Intelligence Unit in der von BNY Mellon gesponserten dritten Jahresumfrage "The Search for Growth" für die im Januar über 700 institutionelle Anleger auf allen Kontinenten befragt wurden. Knapp drei Viertel erwarten eine Erholung der Weltkonjunktur für 2013. Die größten globalen Risiken sehen die Umfrageteilnehmer in der Entwicklung Chinas und der Fragilität der Eurozone. Darüber hinaus sieht jeder vierte Befragte die Gefahr der Bildung von Spekulationsblasen in Staatsanleihen entwickelter Emittenten. Eine deutliche Steigerung gegenüber den beiden Vorjahren.
Quelle: Economist Intelligence Unit, BNY Mellon
Regional betrachtet sehen die meisten Investoren das größte Performancepotenzial in den USA, gefolgt von chinesischen Anlageklassen. Positiv ist auch der Trend für Europa, 19 % sehen hier die größten Chancen, wobei Mehrfachnennungen möglich waren. Brasilien und Indien befinden sich dagegen auf einem absteigenden Ast. Die höchste Performance erwartet die Mehrheit der Befragten weltweit für den Aktienmarkt. Für Anleihen überwiegt die Gefahr der Überhitzung, insbesondere bei Staatsanleihen etablierter Schuldner.
Quelle: Economist Intelligence Unit, BNY Mellon
Die größten Wachstumschancen sieht über die Hälfte der Umfrageteilnehmer trotz wachsender Risiken nach wie vor in China. Auch für die USA sind ein Drittel der Befragten sehr optimistisch. Eingebrochen ist dagegen die Erwartung für Indien. 2011 waren noch knapp 56 % der Investoren der Meinung hier das größte Wachstumspotenzial zu sehen. Nun liegt der Anteil bei 31 %.