08.08.2011 | Studie

Infrastruktur von Hedgefonds

Der im Juni veröffentlichte Report "Infrastructure: From Cost To Benefit. Hedge Funds 2.0" von PricewaterhouseCoopers beschäftigt sich mit der operationellen Struktur von Hedgefonds. Die Autoren untersuchen, welche Mängel an der internen Wertschöpfung die Finanzkrise offengelegt hat und wie institutionelle Investoren und Regulierer darauf reagieren.
Während die neuen Regularien in den USA und Europa einen erhöhten Wert auf Compliance, Risikomanagement, Valuation und Reporting legen, sind auch auf Seiten der Investoren die Ansprüche nach robusten und transparenten Strukturen nach der Krise spürbar angestiegen. Dabei wird internen Kontrollmechanismen eine immer größere Rolle beigemessen. Für den Bereich Administration sind sie bereits Standard und sollen bald auf das Prime Brokerage ausgeweitet werden. Viele Hedgefonds sehen in ihnen die Quelle für marktentscheidende Wettbewerbsvorteile. Zwar sind teilweise erhebliche Kosten mit der Implentierung neuer beziehungsweise der Anpassung alter Strukturen verbunden, dennoch können große Wachstumsimpulse von ihnen ausgehen. Die Autoren schließen, dass eine Stärkung der Infrastruktur von Hedgefonds eine neue Stufe im Reifungsprozess des Sektors darstellt.

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