In den USA Trend zu alternativen Publikumsfonds
In Europa verzeichnen Rohstoff-ETFs und UCITS-konforme Publikumsfonds mit alternativen Anlagestrategien trotz der Schuldenkrise weiterhin Mittelzuflüsse. Das verwaltete Vermögen der UCITS-Strategien betrug Ende Mai bereits 137 Mrd. Euro, in mehr als 900 Fonds. Doch auch in den USA verstärkt sich der Trend hin zu regulierten Alternative Investments, wie eine aktuelle Umfrage von Morningstar und Barron's unter institutionellen Investoren und Consultants belegt. So betrugen die Nettozuflüsse in alternative US-Publikumsfonds 23 Mrd. US-Dollar, wohingegen die übrige Fondsindustrie 84 Mrd. an Abflüssen verzeichnete. Besonders hoch waren die Mittelzuflüsse der letzten drei Jahre in nichttraditionelle Bond-Fonds. 2011 gab es neue Höchstwerte bei Managed Futures, Währungsstrategien und Multi-Strategy. 
Quelle: Morningstar, Barron's
Rund die Hälfte der neuen Assets entfiel auf alternative und aktive ETFs, ein in den USA weitaus größeres Segment als in Europa. Rund 35 % der Investoren berichteten, dass der Anteil von regulierten Alternative Investments am Portfolio um 10-30 % gestiegen ist. Mit Abstand die größte Strategien stellen Long/Short Equity/Debt dar. Doch auch Managed Futures, Private Equity und Real Estate werden verstärkt verwendet.
Quelle: Morningstar, Barron's
Rohstoffe werden von den meisten Investoren zu den Alternatives gerechnet und mit meist aktiven Strategien allokiert, wohingegen das Thema Tail-Risk Hedging kaum eine Rolle spielt.
Beachten Sie hierzu auch die Studie aus Absolut|report-News "Alternative Publikumsfonds auf dem Vormarsch".