Hohe Mittelzuflüsse in Gold-ETP
Im August verzeichneten Gold-ETP die höchsten Mittelzuflüsse der vergangenen fünf Jahre. Binnen eines Monats flossen ihnen 7,1 Mrd. Euro zu – mehr als in den vorangegangenen zwölf Monaten zusammen. Gründe hierfür waren insbesondere zunehmende Sorgen angesichts der aus dem Ruder laufenden Staatsverschuldung sowohl in Europa als auch den USA sowie die Interventionen zur Stützung des Yen Ende Juli und die anschließenden Diskussionen über mögliche Eingriffe in die Devisenmärkte. Diese verstärkten die Unsicherheit über die Geld- und Währungspolitik. Hinzu kamen Bedenken hinsichtlich der US-Staatsfinanzen sowie Diskussionen über mögliche Treasury-Rückkäufe. Das nährte Befürchtungen einer möglichen Dollarabwertung und unterstützte Gold als Wertspeicher.

Über die letzten 3 Jahre summierten sich die Zuflüsse in Gold-ETP damit auf 12,4 Mrd. Euro. Aktive Strategien spielen sowohl hinsichtlich Anzahl wie auch verwaltetem Vermögen unverändert keine große Rolle. Generell fällt auf, dass die Flows auf Monatssicht sehr volatil sind. Phasen und teilweise einzelne Monate mit Zu- und Abflüssen wechseln sich schnell ab. Tendenziell war über drei Jahre aber ein Trend hin zu positiven Flows zu beobachten. Während in den ersten 18 Monaten noch Abflüsse von insgesamt 5,7 Mrd. Euro überwogen, verzeichneten Gold-ETP in den folgenden 18 Monaten Zuflüsse von 18,0 Mrd. Euro.
Absolut Research analysiert das Top Quartile der Asset Manager mit Fokus auf Gold jeden Monat in der Publikation Absolut|ranking Commodity.

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