Hidden Champions am europäischen Immobilienmarkt
Internationale Investoren bevorzugen bei Immobilien-Investitionen häufig die Hauptstadtlagen, obwohl andere Städte teils deutlich attraktivere Risiko-Rendite-Profile aufweisen. Die Notenstein Privatbank hat in einer aktuellen Marktuntersuchung 294 Metropolregionen Europas mit 314 Städten hinsichtlich ihrer Eignung als Investitionsstandort analysiert. Die Ratings umfassen zwei Komponenten: Zum einen Länderaspekte, beispielsweise Staatsverschuldung, Wettbewerbsfähigkeit, Rechtssicherheit und politische Stabilität sowie die Verfügbarkeit von Marktdaten im Immobiliensektor, zum anderen Faktoren auf Metropolebene wie Bevölkerungs- und Beschäftigungskennzahlen, Daten zu Lebensqualität, Umwelt und Kriminalität, Bildung und Kaufkraft sowie die Güte der vorhandenen Infrastruktur.
Quelle: Notenstein Privatbank
Die Ergebnisse zeigen eine besondere Eignung skandinavischer Länder. Auch andere westeuropäische Staaten schneiden überdurchschnittlich ab. Die deutschen Metropolen finden sich, wie die französischen und britischen, im oberen Mittelfeld der Rankings wieder. Ost- und südeuropäische Städte finden sich eher am unteren Teil der Tabelle. Allerdings zeigen sich innerhalb der jeweiligen Länder deutliche Unterschiede. Besonders auffällig sind diese Unterschiede in Deutschland, dessen bestplatzierte Stadt München auf Rang 13 steht, während das Schlusslicht Magdeburg auf Platz 205 landet. In Großbritannien und Frankreich ist die Situation ähnlich, wenn auch nicht ganz so stark ausgeprägt.
Quelle: Notenstein Privatbank
Zwar stehen für die jeweiligen Staaten die Hauptstädte meist an vorderster Stelle, doch insbesondere B-Städte können für Investoren interessant sein.