13.03.2009 | Studie

Hedgefonds-Manager erwarten steigendes Risiko bei Distressed Investing

Nach einem turbulenten Jahr 2008 an den Finanzmärkten bewerten viele Hedgefonds-Manager die Möglichkeiten im Distressed Debt Bereich konservativer als noch vor einem Jahr. Zu diesem Ergebnis kommt die "Hedgeworld & Dykema 2009 Insolvency Outlook Survey". Demnach gehen 58% der Manager davon aus, dass die Risiken von Unternehmen in angespannter finanzieller Lage in 2009 noch zunehmen werden. Lediglich 26% gehen von einer Risikoreduktion aus. Dementsprechend geht die Mehrheit der Manager auch von Finanzierungslücken bei diesen Unternehmen aus.

Rund die Hälfte der Manager gab an, ausfallgefährdete Eigen- und Fremdkapitalpositionen in ihrem Fonds zu halten. Den größten Einfluss über weitere Investitionsentscheidungen in Distressed Debt schreiben die Manager der zukünftigen Verfügbarkeit von Kapital (41,94%) und Rückgabeforderungen von Investoren (25,81%) zu.

 

Bevorzugter Durchführungsweg für Distressed Investing ist besichertes Fremdkapital (77,78%). Nachrangiges und Mezzaninkapital werden nur von einem geringen Anteil der Manager vorrangig verwendet. Die attraktivsten Branchen für Distressed Investing sind demnach Banken und Energie. Immerhin haben ca. zwei Drittel der Manager bereits Strategien für die potentielle Insolvenz ihrer ausfallgefährdeten Positionen implementiert. Zusätzlicher Risikomanagementbedarf wird durch Forderungen durch die Finanzaufsicht erwartet. Rund 90% der befragten Manager erwarten eine intensivere Aufsicht von Hedgefonds durch die U.S.-Regierungsbehörden.

Abonnenten von Absolut Research können weiterführende Informationen hier herunterladen:
zurück