Hasenbichler will deutsche Investment AG mit variablem Kapital gründen
Der österreichische Hedgefonds-Anbieter Hasenbichler will nach den
Richtlinien des neuen Investment-Gesetzes eine Investment AG mit
variablem Kapital gründen. In dieser Rechtsform will das Unternehmen
einen Dach-Hedgefonds für Privatanleger auf den deutschen Markt
bringen, wie Vertriebsbeauftragter Walter Pabst dem "Absolut Report"
auf Anfrage mitteilte. Das Portfolio soll mit Zielfonds aus dem eigenen
Hause bestückt werden, wozu unter anderem Trendfolge-Systeme,
Abitrage-Fonds und Aktien long-only Fonds gehören.
Hasenbichler habe bei der BaFin bereits im Oktober einen entsprechenden
Zulassungsantrag gestellt, berichtet Pabst weiter. Er hoffe auf eine
Zulassung bis Mitte Januar. Bei dem geplanten Dach-Hedgefonds soll die
vorgesehene Mindestanlagesumme bei 1.000 Euro liegen. Der Vertrieb soll
über bestehende Vertriebsunternehmen erfolgen, mit denen bereits
Anbahnungsgespräche geführt würden. Als Depotbank ist laut Pabst die
Hypovereinsbank vorgesehen.
Hasenbichler wäre damit einer der ersten Hedgefonds-Anbieter, der in
Deutschland die neue Rechtsform der Investment AG nutzen würde.
Gegenüber einer Kapitalanlagegesellschaft (KAG) ist die Gründung einer
Investment AG einfacher. So benötigt eine Investment AG ein
Anfangskapital von nur 300.000 Euro, während bei einer KAG 730.000 Euro
erforderlich sind. Der Anleger bei einer Investment AG ist der Form
nach Aktionär.
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