13.12.2004 | 

Hasenbichler will deutsche Investment AG mit variablem Kapital gründen

Der österreichische Hedgefonds-Anbieter Hasenbichler will nach den

Richtlinien des neuen Investment-Gesetzes eine Investment AG mit

variablem Kapital gründen. In dieser Rechtsform will das Unternehmen

einen Dach-Hedgefonds für Privatanleger auf den deutschen Markt

bringen, wie Vertriebsbeauftragter Walter Pabst dem "Absolut Report"

auf Anfrage mitteilte. Das Portfolio soll mit Zielfonds aus dem eigenen

Hause bestückt werden, wozu unter anderem Trendfolge-Systeme,

Abitrage-Fonds und Aktien long-only Fonds gehören.

Hasenbichler habe bei der BaFin bereits im Oktober einen entsprechenden

Zulassungsantrag gestellt, berichtet Pabst weiter. Er hoffe auf eine

Zulassung bis Mitte Januar. Bei dem geplanten Dach-Hedgefonds soll die

vorgesehene Mindestanlagesumme bei 1.000 Euro liegen. Der Vertrieb soll

über bestehende Vertriebsunternehmen erfolgen, mit denen bereits

Anbahnungsgespräche geführt würden. Als Depotbank ist laut Pabst die

Hypovereinsbank vorgesehen.

Hasenbichler wäre damit einer der ersten Hedgefonds-Anbieter, der in

Deutschland die neue Rechtsform der Investment AG nutzen würde.

Gegenüber einer Kapitalanlagegesellschaft (KAG) ist die Gründung einer

Investment AG einfacher. So benötigt eine Investment AG ein

Anfangskapital von nur 300.000 Euro, während bei einer KAG 730.000 Euro

erforderlich sind. Der Anleger bei einer Investment AG ist der Form

nach Aktionär.

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