Trend zu Alternatives bei internationalen Pensionsfonds
Die Assets der Pensionseinrichtungen in 22 der größten Märkte weltweit sind im Jahr 2017 um 13,1 % auf 42 Billionen US-Dollar angestiegen, zeigt eine Analyse von WillisTowersWatson. Davon entfallen 91 % der Assets auf die sieben größten Märkte, die USA liegt mit einem Anteil von 61 % an der Spitze. Über die vergangenen 10 Jahre hat das Asset-Volumen insgesamt um rund 50 % zugenommen. In Relation zum BIP liegt das Asset-Volumen in den 22 untersuchten Ländern im Schnitt bei 67 %. Besonders hoch ist das Verhältnis in den Niederlanden (194 %), Australien (138 %) und der Schweiz (133 %), wo die Pensionsvermögen die jährliche Wirtschaftsleistung übersteigen.
Quelle: Willis Towers Watson
In den 7 größten Märkten haben die Pensionseinrichtungen in den vergangenen 20 Jahren ihre Allokation in Aktien, Anleihen und Cash zugunsten alternativer Asset-Klassen, darunter Immobilien, Private Equity und Infrastruktur diversifiziert. Der Anteil der alternativen Assets stieg in diesem Zeitraum von 4 auf 25 %. Je nach Region unterscheiden sich die Allokationen allerdings erheblich. Für die Zukunft rechnen die Autoren mit einem weiteren Bedeutungsgewinn alternativer Assets, insbesondere im Bereich Infrastruktur. Auch Faktorstrategien gewinnen an Bedeutung. Auch Aspekter der Nachhaltigkeit, die bislang nur in kleinem Umfang berücksichtigt werden, dürften den Autoren zufolge zum Mainstream werden und das Engagement bzw. der Aktivismus institutioneller Investoren zunehmen.
Quelle: Willis Towers Watson
Seit 1997 ist der Anteil der Defined-Contribution-Pläne um 16 Prozentpunkte auf 49 % angestiegen. Hier ist die Variation allerdings noch größer als bei der Asset Allocation: Während in Australien der Defined-Contribution-Anteil bei 87 % liegt, sind es in Japan und Kanada 4 resp. 5 %.
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