27.02.2006 | 

Feedback auf EU-Grünbuch über Investmentfonds und Alternative Investments veröffentlicht

Das Grünbuch der EU-Komission zum Ausbau des europäischen Rahmens für Investmentfonds hat unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. In dem Grünbuch skizziert die Kommission eine Reihe von Themen, die kurz-, mittel- und langfristig in Angriff genommen werden müssen, um die Fondsindustrie erfolgreich weiter auszubauen.

Wie Rolf Majcen, Legal & Compliance Officer von FTC, berichtet, gab es insgesamt 121 Stellungnahmen zu den 19 Fragen, wobei der meiste Input von Vertretern der Fondsindustrie und den Aufsichtsbehörden abgegeben wurde.  Fast alle Beitragenden sprachen sich dafür aus, dass die Kommission eine Arbeitsgruppe mit der Prüfung beauftragen solle, ob ein gemeinsamer regulatorischer Ansatz die weitere Entwicklung der europäischen Märkte für ?Alternative Investments? erleichtern könne.

Mehrere Kommentatoren unterstrichen, dass Pensionsfonds und institutionelle Anleger aus strategischen Gründen bzw. zum Zwecke der Diversifizierung das Bedürfnis hätten, 5  bis 10 Prozent ihres Portfolios in Hedgefonds und Private Equity-Fonds (oder ähnliche Produkte) zu investieren, doch mangels grenzüberschreitender Investitionsmöglichkeiten dieser Investitionsgrad selbst für qualifizierte Investoren schwierig zu erreichen wäre.

 

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