Family Offices haben zunehmend alternative Asset-Klassen im Fokus
Rothstein Kass hat am 16. Juni 2011 die Ergebnisse einer Umfrage unter Single-Family Offices (SFO) veröffentlicht. Für die Studie "Raising Capital For Single-Family Offices" wurden im ersten Quartal des Jahres 151 Geschäftsführer in SFOs zu ihren Einschätzungen hinsichtlich der Entwicklung des Sektors befragt. Der Studie zufolge sind etwa 85% der SFOs bereits in Hedgefonds investiert, etwa die Hälfte der Befragten haben ein Exposure im Private Equity Sektor. Fast 90 % der Befragten geben an, ihr Hedgefonds-Exposure in diesem Jahr auszuweiten. Die beliebtesten Strategien dabei sind Long/Short Equity (53 %), Distressed (49 %), Arbitrage (33 %), Managed Futures (25 %) und Global Macro (25 %).
Quelle: Rothstein Kass (2011)
Außerdem planen sieben von zehn befragten Geschäftsführern in 2011 die Allokation im Private-Equity-Sektor zu erhöhen. Hierbei sind etablierte Unternehmen mit 59% die beliebteste Asset-Klasse, gefolgt von Mezzanine Financing (39 %) und Second-Round Financing (32 %).
Quelle: Rothstein Kass (2011)
Zudem fällt auf, dass das Volumen der durchschnittlich investierten Assets in den vergangenen zwei Jahren stark gestiegen ist und in 2011 bei knapp 416 Millionen US-Dollar liegt. Darüber hinaus stellt die Studie fest, dass rund 98 % aller SFOs auf externe Investment Manager zurückgreifen, nur 22 % geben an auch über interne Investment Management Kapazitäten zu verfügen.