25.04.2008 | Studie

Europäischer ETF-Markt wächst kontinuierlich

Im ersten Quartal 2008 ist der europäische ETF-Markt gemäß der von der Deutschen Bank regelmässig publizierten Studie "ETF Liquidity Trends" um 3,7 % gewachsen. Zuletzt betrug das verwaltete Vermögen in Europa rund 93 Milliarden Euro. Parallel stieg die Anzahl der emittierten Produkte um rund 12% auf 479 ETFs an. Insgesamt boten 29 Anbieter an 14 verschiedenen Börsen mehr als 1.500 Börsenlistings ihre Produkte an. Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen lag mit 1,079 Mrd. Euro etwas höher als Ende 2007 (1,061 Mrd. Euro). Im Durchschnitt betrugen die Managementgebühren europäischer ETFs 0,35%.

Eindrucksvoll belegt auch die jährliche Wachstumsrate das verwalteten Vermögens die Dynamik des ETF-Marktes: diese lag in Europa seit 2003 bei 39%.  Einen Anstieg des Investoren-Interesses verzeichneten insbesondere ETFs auf Renten-, Kredit- und Geldmarktindizes. Hier stieg das verwaltete Vermögen um 27,4%. Auch ETFs auf Rohstoffindizes steigen um 13,3% an. Hingegen sank das verwaltete Vermögen bei ETFs auf Aktienindizes im Vergleich zum Vorquartal um 1,4%.

Eine von I-Shares, Barclays kürzlich durchgeführte Befragung zeigt zudem, dass ETFs immer mehr ins Bewusstsein der Anleger ücken. Demnach wollen 37 % der befragten institutionellen Investoren in den nächsten sechs Monaten die Nutzung von ETFs ausbauen, in Deutschland immerhin 32%. Über die nächsten 18 Monate erwarten in Europa sogar 47 Prozent der Befragten, dass ihr Haus ETFs stärker nutzt. In Deutschland sind es 45 Prozent.

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