22.04.2010 | Studie von Mercer

Europäische Pensionseinrichtungen setzen verstärkt auf alternative Investments

Europäische Pensionseinrichtungen setzen vermehrt auf alternative Anlageklassen neben Aktien und Staatsanleihen, zeigt der aktuelle "Asset Allocation Survey" von Mercer. Für die jährlich erscheinende Studie wurden mehr als 1.000 betriebliche Altersvorsorgeeinrichtungen mit über 500 Mrd. Euro Assets under Management zu ihrer gegenwärtigen und zukünftigen Asset Allocation befragt.
Demnach besteht ein Trend zur Reduktion des Aktienanteils in den Portfolios, insbesondere von jeweils heimischen Aktien. Im Fokus der Investoren stehen  stattdessen - wie auch schon im Jahr 2009 -  alternative Credit-Produkte wie Corporate Bonds, Convertible Bonds, Emerging Markets Debt und High-Yield-Produkte.


Quelle: Mercer

Der Befragung zufolge sind im gegenwärtigen Marktumfeld niedriger Zinsen und steigender Verschuldung der öffentlichen Haushalte die Inflationsbefürchtungen gestiegen. Neben traditionellen Hedges gegen Inflation stellt die Studie eine Zunahme von alternativen Instrumenten zur Diversifikation wie Investitionen in Wald und Infrastruktur fest. In Europa Ausnahme von Großbritannien zeigt sich eine Verschiebung der Investitionen aus Hedgefonds in diese Anlageklassen.


Quelle: Mercer

Eine Fortsetzung dieses Trends wird erwartet. So gaben 13,6 % bzw. 8,6 % der Befragten an, ihre Allokation in Dach-Hedgefonds und Dach-Privat-Equity-Fonds erhöhen zu wollen. Bei Emerging Markets Debt sind es immerhin 8,8%, bei Commodities 8,7% und bei Infrastruktur 6,8%. Reduktionen sind nach Aktien vor allem bei Staatsanleihen, Immobilien in Großbritannien und beim Barbestand geplant.

Interessierte Leser können die Studie über untenstehenden Link direkt von Mercer beziehen.

http://www.mercer.de/referencecontent.htm?idContent=1378090
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