26.09.2005 | 

Europäer setzen zunehmend auf Asset Backed Securities

In Europa setzen immer mehr Anleger auf Asset Backed Securities (ABS).

Das Neuemissionsvolumen steigt sprunghaft, wie das Handelsblatt

berichtet. Wurden 1998 erst für 35 Milliarden Euro ABS emittiert, so

waren es im vergangenen Jahr bereits 260 Milliarden Euro. "Im Umfeld

niedriger Kapitalmarktrenditen suchen Investoren nach zusätzlichen

Renditequellen - bei ABS sind sie fündig geworden", hat das

Handelsblatt als Ursache ausgemacht.

Dem Bericht zufolge überzeugen die ABS auch durch  ihre extrem

geringe Korrelation zu Aktien und Anleihen. Gegenüber Bundesanleihen

bieten BBB geratete ABS-Tranchen einen Renditeaufschlag von 85 bis 230

Basispunkten. Außer in Direktanlagen können Anleger auch in ABS-Fonds

investieren. Nach den Zahlen des Handelsblattes liegt die Performance

eines breit diversifizierten Portfolios bei 4,27 Prozent, bei einer

Wertschwankung von 1,22 Prozent im Jahr. Als Nachteile dieser boomenden

alternativen Asset-Klasse gelten die geringe Liquidität und eine hohe

Komplexität.

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