Europäer setzen zunehmend auf Asset Backed Securities
In Europa setzen immer mehr Anleger auf Asset Backed Securities (ABS).
Das Neuemissionsvolumen steigt sprunghaft, wie das Handelsblatt
berichtet. Wurden 1998 erst für 35 Milliarden Euro ABS emittiert, so
waren es im vergangenen Jahr bereits 260 Milliarden Euro. "Im Umfeld
niedriger Kapitalmarktrenditen suchen Investoren nach zusätzlichen
Renditequellen - bei ABS sind sie fündig geworden", hat das
Handelsblatt als Ursache ausgemacht.
Dem Bericht zufolge überzeugen die ABS auch durch ihre extrem
geringe Korrelation zu Aktien und Anleihen. Gegenüber Bundesanleihen
bieten BBB geratete ABS-Tranchen einen Renditeaufschlag von 85 bis 230
Basispunkten. Außer in Direktanlagen können Anleger auch in ABS-Fonds
investieren. Nach den Zahlen des Handelsblattes liegt die Performance
eines breit diversifizierten Portfolios bei 4,27 Prozent, bei einer
Wertschwankung von 1,22 Prozent im Jahr. Als Nachteile dieser boomenden
alternativen Asset-Klasse gelten die geringe Liquidität und eine hohe
Komplexität.
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