23.08.2012 | Studie

Eurokrise gefährdet Anlageziele institutioneller Investoren

Institutionelle Investoren sehen die andauernde Eurokrise aktuell als größtes Hindernis beim Erreichen ihrer Anlageziele, wie Allianz Global Investors im Rahmen der halbjährlichen Umfrage "Risk Monitor" festgestellt hat. Zwar gehen die Institutionen nicht von einem Zerbrechen der Euro-Zone aus, sehen aber die Staatsverschuldung und die zunehmende Volatilität an den Kapitalmärkten als schwierig an.

Die mit Staatsanleihen verbundenen Risiken werden zurzeit sogar höher eingeschätzt, als ein plötzlicher Einbruch des Aktienmarktes. Inflation und Deflation sind hingegen vor den aktuellen Ereignissen in den Hintergrund getreten.


Quelle: Allianz Global Investors

Auf der anderen Seite werden Staatsanleihen von rund einem Drittel der Investoren immer noch als sicheres Investment eingestuft. Allerdings rücken Themen wie Aktien, Infrastruktur und Immobilien im Zuge der Krise in der Wahrnehmung deutlich nach vorne.
Die als am wahrscheinlichsten eingestuften Veränderungen im Rahmen der Krisenbekämpfung sind nach Ansicht der Studienteilnehmer eine stärkere Rolle der Europäischen Zentralbank, Eurobonds oder eine Fiskalunion.

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